Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden am Nachmittag in zwei Gruppen geteilt. Während die eine Gruppe im voraus gewählte Ateliers besucht, promeniert die andere zwischen den Informationsständen auf der Piazza. Nach der Halbzeit wird gewechselt.

A-01

Zaungäste – eine Form der Peer Review
Mark Plüss

2011 initialisierte der Verein QuiSS das Projekt «Zaungäste», das von der Stiftung Mercator Schweiz unterstützt wird. Schulen besuchen Schulen und geben einander fokussierte Rückmeldungen. Diese «Peer Review» ist eine soziale Methode der Qualitätssicherung. Das Feedback erfolgt auf Augenhöhe durch Fachleute aus dem gleichen Praxisfeld.
Teilnehmende am Atelier lernen die Methode der Zaungäste kennen, erfahren von direkt Beteiligten die Wirkung in der Praxis und erörtern Möglichkeiten zur weiteren Entwicklung des Projekts und zur eigenen Beteiligung daran.

Mark Plüss
Leiter Geschäftsstelle des Vereins QuiSS – „Qualitätsentwicklung in innovativen Schweizer Schulen“
www.quiss.ch

A-02

Coaching Echange
Catherine Fernandez Sonino

Wie einen Schüleraustausch vorbereiten? Wie Sprachbarrieren und Hemmungen überwinden, damit Schülerinnen und Schülern auch wirklich in Kontakt kommen? Welche Aktivitäten eignen sich besonders für einen Austausch?
Dieses Atelier ist praktisch ausgelegt. Es werden Anregungen und Hilfsmittel zur erfolgreichen Umsetzung eines Austauschprojekts mit einer anderssprachigen Partnerklasse vermittelt. Und vielleicht entstehen unter den Teilnehmenden sogar nachhaltige Verbindungen.

Catherine Fernandez Sonino 

Kantonale Austauschverantwortliche beim DIP

A-03

Partizipative Schulentwicklung im Netzwerk – Wie 7 Pilotschulen ihr LLSM-Profil schärfen
LLSM – Lehren und Lernen sichtbar machen

Wolfgang Beywl

Sich gegenseitig zeigen, wie sie als Lehrpersonen wirkungsvoll unterrichten, mit Lernenden Unterricht entwickeln, Verantwortung für Lehren und Lernen teilen, Eltern authentischen Einblick in den Unterrichtsalltag geben – in diese Richtung geht ein neu gegründetes Schulnetzwerk. Nach ersten Weiterbildungen und Treffen haben 150 Lehrpersonen Ideen zum LLSM-Profil zusammengetragen. Über 79 Vorschläge stimmten sie online ab. Damit beeinflussten sie die Ausrichtung des Netzwerkes und ihrer Schule. Zusammen mit Schulleitungen und dem LLSM-Team der PH FHNW werden die nächsten Entwicklungsschritte konkretisiert. Das Atelier gibt Einblick in den laufenden Prozess und schaut auf Übertragungsmöglichkeiten.

Wolfgang Beywl

Leiter der Professur für Bildungsmanagement, Schul- und Personalentwicklung, Institut Weiterbildung und Beratung FHNW

A-04

Austauschpartner gesucht!
Movetia

Ein Austauschprojekt organisiert sich nicht alleine – ein guter Kontakt zur Partnerlehrperson ist Gold wert. In diesem Atelier finden Lehrpersonen passende Austauschpartner aus einer anderen Sprachregion. Ausserdem lernen sie mehrere kreative Speed-Dating-Methoden kennen, die sich auch als Aktivität während eines Klassenaustausches eignen.

Movetia
 

A-05

Treffpunkt Praxis: Schulen öffnen ihre Türen für andere Schulen
Fabrice Sourget und profilQ

Viele Schulen haben in den vergangenen Jahren zu verschiedenen Aspekten der schulinternen Qualitätsentwicklung eine beispielhafte Praxis aufgebaut. Immer mehr dieser Schulen sind bereit, für andere Schulen die Türen zu öffnen. profilQ fördert mit dem Projekt „Treffpunkt Praxis“ diese Austauschmöglichkeit auf Augenhöhe. Im Atelier zeigt Fabrice Sourget auf, was seine Schule auszeichnet und weshalb er bereit ist, Interessierte in seiner Schule zu empfangen. Im Gespräch zusammen mit profilQ diskutieren die Teilnehmenden den Nutzen von Schulbesuchen für gastgebende und besuchende Schulen.

Fabrice Sourget und profilQ
Fabrice Sourget ist Schulleiter des Cercle scolaire de Val-de-Ruz (ausgezeichnet mit dem Schweizer Schulpreises 2017). profilQ ist die Allianz „Schulinterne Qualitätsentwicklung“. www.profilQ.ch/schulvisite

A-06

Digitaler Austausch leicht gemacht 
Alessandra Savino und René Wyssen

Neue Medien halten längst Einzug in der Schule. Virtueller Austausch mit Gleichaltrigen aus einer anderen Sprachregion ist keine Hexerei mehr, sondern bereichert den Unterricht. Wie gelingt ein authentischer Austausch mit digitalen Medien? Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein? Welche Aktivitäten fördern die Sprachkompetenzen auf humorvolle und kreative Weise? Lehrpersonen geben im Atelier ihr Erfahrungswissen aus eigenen Projekten weiter.

René Wyssen
Stellvertretender Direktor der Primarschulen in Monthey 

Alessandra Savino
Schulleiterin der Primarschule Rheinau in Chur

A-07

Wie es gelingt, innovative Schulen zu verknüpfen – das Beispiel Mosaikschulen
Paolo Castelli und Ueli Müller

Im Verband der Mosaikschulen vernetzen sich Schulen, die sich aktiv mit dem Wandel der Gesellschaft und den Ansprüchen an eine zukunftsfähige Schule auseinandersetzen. Die beiden Atelierleiter stellen das Konzept anhand von zwei Mosaiksekundarschulen vor und zeigen, wie ein Netzwerk unter Schulen gewinnbringend gelebt werden kann. Anhand konkreter Beispiele diskutieren sie Herausforderungen, die sich einem solchen Netzwerk und den beteiligten Schulen stellen. Mit den Teilnehmenden möchten sie zudem ausloten, welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit es über die Sprachgrenzen hinweg gäbe.

Paolo Castelli und Ueli Müller
Paolo Castelli ist Präsident des Verbands Mosaikschulen und Schulleiter der Oberstufenschule Wädenswil. Ueli Müller ist ebenfalls im Vorstand des Verbands und Schulleiter der Sekundarschule Petermoos. www.mosaik-sekundarschulen.ch

A-08

Nachhaltige Schulpartnerschaften 
Dorothee Meng

Die Zusammenarbeit zwischen Schulen nachhaltig planen: Wie aus einem einmaligen Austauschprojekt ein an einer Schule längerfristig verankertes Angebot auf die Beine gestellt werden kann.
Im Atelier zeigen Lehrpersonen auf, wie sie eine längerfristig angelegte Grundlage für Austauschprojekte zwischen ihren Schulen geschaffen haben. Sie geben eigene Erfahrungen und Gelingensfaktoren weiter und beraten Lehrpersonen und Schulleitungen beim Aufbau eigener Schulpartnerschaften.

Dorothee Meng
Sprachlehrerin Bezirksschule Rheinfelden

A-09

Dialogisches Lernen
Ursula Duss und Patrick Kolb

Das „dialogische Lernen“ ist ein von Peter Gallin und Urs Ruf entwickeltes Unterrichtskonzept, bei dem das Lernen als Dialog organisiert wird: Die Lernenden treten erst mit ihrem eigenen Vorwissen in den Dialog. Die Beiträge der Lernenden werden anschliessend von Mitschüler/innen und Lehrpersonen genutzt. Der Dialog über die unterschiedlichen Lösungsansätze aller Beteiligten stellt ein gemeinsames Verständnis her und führt dadurch zu einer differenzierten Fach- und Handlungskompetenz.
Im Atelier wird das Konzept anhand von Beispielen aus der Primarschulestufe erklärt, und es wird aufgezeigt, wie dieses gemeinsam mit anderen Lehrpersonen laufend weiterentwickelt wird.

Ursula Duss und Patrick Kolb
Ursula Duss ist Schulleiterin und Lehrerin der Schule Rottenschwil, Patrick Kolb ist Mittelstufenlehrer an der Schule Cham. Beide engagieren sich im Netzwerk Dialogisches Lernen. www.lerndialoge.ch

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